Holzdeklaration

IGN. verarbeitet nur Holz aus Bodenhaltung...

Gemäss gesetzlicher Verordnung sind wir verpflichtet die Herkunft unserer Hölzer zu deklarieren.


à la carte oder fast wood?

 

Wichtiger ist uns aber ein persönlicher Bezug zu unserem wichtigsten Werkstoff „Holz“. Wir haben das Erlebnis, Hölzer auf Sägereien zu entdecken, zu kaufen und bis zum geeigneten Auftrag zu „horten“. Die Lagerung und Trocknung der gesägten Hölzer ist ein Geduldspiel von mehreren Jahren. Dies ist die eigentliche Zubereitung und der Start für eine perfekte Holz-Verarbeitung. Die rohen Bretter werden gehobelt, zusammengestellt und zu genau definierten Möbelteilen verleimt. Die präzise maschinelle Bearbeitung, der Zusammenbau und der Oberflächenfinish sind das Rezept zum perfekten Unikat. Dies unterscheidet unsere Fertigung zur industriellen Produktion (fast wood).

Noch etwas verraten wir Ihnen: Uns ist wichtig, dass die Bretter stammweise verarbeitet werden. Unter dem Motto „ein Stamm ein Tisch“.

Herkunft / Wuchsgebiet unserer Laub- und Nadelhölzer:

 

Arve Schweiz, Österreich

 

Birnbaum Schweiz

 

Birke Schweiz

 

Buche/Buche gedämpft Schweiz

 

Esche/Kernesche Schweiz, Deutschland

 

Ahorn Schweiz, Deutschland, Frankreich

 

Ulme Schweiz

 

Platane Frankreich

 

Lärche Schweiz

 

Kirschbaum Schweiz, Frankreich

 

Eiche Deutschland, Frankreich

 

Kastanie Italien

 

amerikanischer Nussbaum Nordamerika

 

Eiche geräuchert Deutschland, Ungarn

 

Teak Burma

 

Wengé Afrika

 

Robinie Osteuropa



Weiter Hölzer auf Anfrage

 

Die wissenschaftlichen Namen der Holzarten können Sie hier finden. 


Gute Frage einer Kundschaft: Holzherkunft oder wo «mein» Baum gewachsen ist?

 

Laubbäume sind vorwiegend einzelne Bäume die irgendwo im Garten, auf dem Feld, Park, am oder im Wald wachsen. Jeder Baum hat einen Baumbesitzer (Grundstückeigentümer). Dass ein Baum gefällt wird passiert durch sein Alter, Krankheiten, Erneuerung, Bauprojekte, etc. und wird durch Spezialisten wie Gärtner, Kooperationen oder Förster ausgeführt. Das Rundholz (Stamm ohne Äste) übernimmt dann oft ein Rundholzeinkäufer. Dieser bringt das Holz auf Versteigerungsplätze wie z.B. in Horw. Sägewerke bieten entsprechend der Nachfrage und Qualität einen Rundholzpreis.  Dann kommen die Hölzer in die Sägerei und werden zu Brettern (Stärken: 20, 30, 36, 40, 50, 60, 65, 70 mm usw.) gesägt. Nussbaum wird zusätzlich in einer Dampfgrube gedämpft. Je nach Dicke und Holzart der Bretter dauert die anschliessende Lufttrocknung einige Jahre. Sicher kennen Sie Bilder von aufgestapelten Holzpaketen. Bevor das Holz an den Holzhandel oder direkt dem Schreiner verkauft wird, muss das Holz noch technisch nachgetrocknet werden.

Die Etappen und die Dauer vom stehenden Baumstamm bis zum verkauften Brett an den Schreiner macht eine Nachverfolgung der Herkunft der Bäume schwierig. Selber kaufen wir das Holz vorwiegend in der Region. Dies gibt uns die Gewissheit, dass das Holz auch aus der Region stammt. Bei Eichen ist dies nicht gewährleistet. Der Bedarf grosser Mengen verlangen aktuell einen Einkauf aus Frankreich, Deutschland, neu auch aus dem Balkan.

 

Der oben geschilderte Weg ermöglich leider meistens keine lückenlose Nachverfolgung. Ich vermute, dass das Nussbaumholz von Ihrem Tisch aus Frankreich stammt. Es ist nicht ein typischer Schweizer Nussbaum der vor einem Bauernhaus stand.

Wenn ich Ihnen jetzt die Herkunft von Ihrem Nussbaum nicht nennen kann, hoffe ich, dass Sie den «Holzweg» vom Laubbaum-Holz wenigstens nachvollziehen können.


Herstellung:

IGN. by Vogel Design AG, Grindel 3, CH-6017 Ruswil

Ausstellung, Beratung und Werkstatt in Sempach

 

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